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Kältetherapie

Durch Kältezufuhr wird den Organen lokal thermische Energie entzogen. Dadurch entsteht eine Verminderung des Stoffwechsels und der Durchblutung in dem jeweiligen Behandlungsbereich.
Die Kältetherapie kann in unterschiedlichen Formen durchgeführt werden:

  • Tiefgekühlte Gehlbeutel
  • Eis (Massagen, Bäder, Packungen, Abreibungen)
  • kalte Hydrotherapie (nur kurzfristige Gefäßreaktion!)
  • nicht verdunstende Flüssigkeiten
  • Kältemanschetten, -bandagen
  • thermoelektrische Kühlung
  • Kältekammern, Kaltgas, Kaltluftströmung,

Indikationen für eine Kältetherapie in der Behandlung rheumatischer Erkrankungen sind:

  • akute Arthritiden (unabhängig von der Ursache) einschließlich Gichtanfall
  • postoperativ nach rheumaorthopädischen Eingriffen
  • aktivierte Arthrosen,akute Periarthropathien
  • akute Bursitiden und Epikondylopathien
  • komplexes regionales Schmerzsyndrom (CPRS) (vorsichtig dosiert)
  • Gelenkblockierungen (in Kombination mit Mobilisationen)
  • chronische Tendomyosen, schlaffe Paresen bei rheumatoider Neuropathie
 

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